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13. Jahrestagung der GAERID in Köln

GAERID Vorstand

Zur 13. Jahrestagung der ästhetischen und rekonstruktiven Intimchirurgie trafen sich Nationale und Internationale Kolleg*innen in Köln

Auch in diesem Jahr war der Austausch nationaler und internationaler Kollegen rund um das Thema Intimchirurgie ein voller Erfolg!

Auch in diesem Jahr bot die Jahrestagung zur ästhetischen und rekonstruktiven Intimchirurgie eine wertvolle Plattform für den fachlichen Austausch zwischen Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland.

Unter der wissenschaftlichen Leitung der Kongresspräsidenten Dr. Timo Spanholtz und Dr. Pirkko Schuppan wurde das thematische Spektrum der Veranstaltung in diesem Jahr erweitert. Erstmals wurden zusätzlich Inhalte rund um Gesäß- und Brustchirurgie in das Programm integriert – eine Erweiterung, die vom Publikum sehr positiv aufgenommen wurde.

Ein besonderes Merkmal der Tagung war erneut der hohe Praxisbezug. Zahlreiche Workshops ermöglichten einen intensiven Einblick in aktuelle Behandlungsmethoden und operative Techniken. Dazu gehörten unter anderem Workshops zu Brustimplantaten, regenerativen Biostimulatoren für den Körper, Radiofrequenzanwendungen sowie PRP-Behandlungen im Intimbereich. Auch der vollständig ausgebuchte Laserschutz- und Laser-Fachkundekurs für Fachärztinnen und Fachärzte stieß auf großes Interesse.

Für die Teilnehmenden bot sich zudem die Möglichkeit, ihre eigenen Kenntnisse zu erweitern und operative Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Verschiedene Live-Operationen erlaubten einen direkten Einblick in moderne chirurgische Verfahren. Themen wie Gender- und Body-Contouring-Operationen sowie weibliche Intimchirurgie wurden offen diskutiert und auf fachlich höchstem Niveau behandelt – unter anderem durch renommierte Spezialisten wie Dr. Alexander Aslani und Dr. Alexander Hamers.

Im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Programms stand der interdisziplinäre Wissensaustausch. Neben aktuellen Entwicklungen der rekonstruktiven weiblichen und männlichen Intimchirurgie wurden auch Themen wie Beckenbodengesundheit, Menopause sowie die noch vergleichsweise wenig diskutierte Andropause intensiv beleuchtet.

Besonderes Interesse galt in diesem Jahr außerdem den vielfältigen Möglichkeiten von Po- und Bodyfillern sowie der Transgender-Chirurgie.

Über drei Tage hinweg entstand ein vielseitiger fachlicher Dialog, der durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen möglich wurde. Plastische Chirurgie, Gynäkologie und Dermatologie arbeiteten dabei ebenso zusammen wie Fachbereiche aus der Hebammenarbeit sowie Physio- und Sportwissenschaft.

Und da auch der persönliche Austausch nicht zu kurz kommen darf, bot das Networking-Dinner mit Halloween-Party einen gelungenen Rahmen für Gespräche über Ländergrenzen hinweg – mit Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien. Ganz im Sinne des Mottos: „Give them pumpkin to talk about.“

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